News / Presse

08.10.2015 - Presse
WeForm GmbH in "mia pack mas o",
einer Beilage von Viechtach aktuell

Kurze Wege, großer Vorteil

Der Werkzeug- und Formenbauer WeForm sieht in Viechtach einen hervorragenden Standort

Der Wirtschaftsstandort Viechtach zeichnet sich durch seine Vielfalt aus, denn nicht nur Globalplayer wie Rehau und Linhardt haben hier eine Niederlassung, auch Mittelständler sind gut vertreten. Einer davon ist die Firma WeForm, die gerade in dem Firmenmix in Viechtach ihren großen Vorteil sieht.


Weiter gehts im vollständigen Artikel:

Viechtach aktuell: Kurze Wege, großer Vorteil

 

 

11.09.2014 - Presse
WeForm GmbH stellt sich in der
Zeitschrift "Profil" von Mitsubishi vor

Kinder strahlen, wenn sie mit Playmobil-Spielzeugen ihrer Fantasie freien
Lauf lassen können. Nur wenige Figuren, ein paar Tiere, einen Bauernhof und schon sind mehrere Stunden konzentrierten Spielens verflogen. Bevor die Tiere, die Schafe, Hunde und Kühe aber ihren Weg ins Kinder­zimmer finden, stehen etliche Produktionsschritte an. Auch wenn die Spielfiguren „nur“ für Kinder bestimmt sind, gefertigt werden sie höchst professionell mit Spritzgieß­werkzeugen von WeForm.


Jürgen Freundorfer, Geschäftsführer der We­Form GmbH, eines Werkzeug- und Formen­bauers aus dem niederbayerischen Viechtach, sitzt uns entspannt gegenüber, als er kurz die Entwicklung der WeForm seit der Übernahme im Jahr 2002 skizziert. „Wir haben die WeForm 2002 übernommen und zukunftsfähig auf den Bau von Spritzgießwerkzeugen für die Kunst­stoff­technik ausgerichtet. Heute zählen nam­hafte Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen zu unseren Stammkunden, die wir immer wieder durch Präzision, Qualität und durch unser gün­stiges Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.“

Mittlerweile hat sich WeForm zu einem ­angesehenen Unternehmen ent­wickelt, das neben dem Werkzeug- und Formenbau auch eine Spritz­gussteilefertigung mit sieben leistungsstarken Maschinen auf­gebaut hat. „Innovativen Produk­tionserweiterungen steht das Unternehmen immer aufgeschlos­sen gegenüber“, so Freundorfer.

Der WeForm-Kunde mit dem höch­sten Bekanntheitsgrad ist der Spiel­zeughersteller Playmobil, dessen Figuren und Spielewelten heute in fast jedem Kinderzimmer zu finden sind. Zwar entstehen in Viechtach nicht direkt die bunten Playmobil-Männchen, aber WeForm fertigt For­men und Werkzeuge für den Zirndor­fer Spielzeughersteller.
Neben dem klassischen Bau von Spritz­gießwerkzeugen hat sich das Angebotsspektrum im Werkzeugbau stark erweitert und namhafte Kunden aus der Region wie ZVK und Gabo Systemtechnik nutzen das Know-how der kreativen Niederbayern. So ste­hen heute allgemeine Vorrichtungen für industrielle Anwendungen wie pneumatische Stanzwerkzeuge und individuelle Maschinenbauteile ge­nau­so in den Auftragsbüchern von WeForm wie Kleinserien mit Los­größe 100. Hochwertige Einzelteile und Ersatzteile für den Maschinenbau runden das Produktprogramm ab.

Flexibel und gut ausgebildet

Die Fertigung von hochwertigen Werk­stücken erfordert viel Know-how und Verantwortung. Speziell bei der Herstellung von Ersatzteilen für den Maschinenbau ist der Termin­plan in der Regel besonders eng, sodass schon einmal eine Sonder­schicht am Wochenende gefahren werden muss. Bei WeForm ist das machbar. Das Unternehmen und seine 22 Mitarbeiter, davon sechs Meister und zwei Auszubildende, sind flexibel. Und das nicht nur, wenn es um die Arbeitszeiten geht. Sie denken mit, arbeiten sehr en­gagiert und identifizieren sich mit ihren Aufgaben.
Für Jürgen Freundorfer ist klar, dass er sich auf seine Spezialisten hundertprozentig verlassen kann: „Jeder Mitarbeiter trägt die volle Verantwortung für ‚seinen Job‘, von der Programmierung bis zum fer­tigen Werkzeug. Wir vereinbaren das Ziel und lassen dem Mitarbeiter die Freiheiten, die er benötigt, um ans Ziel zu gelangen. Diese Arbeits­weise ver­langt ein hohes Maß an Kom­petenz, bietet aber auch die Möglichkeit, sich zu entfalten, schafft Freiräume und macht die Arbeit in­teressant.“

Das Prinzip Empfehlung
Seit 2002 verzichtet die WeForm auf einen eigenen Verkauf. „Qualität setzt sich eben durch“, sagt Freun­dorfer selbstbewusst. „Unsere Ge­schäftsbeziehungen bauen wir auf dem Empfehlungsprinzip auf. Wir werden weiterempfohlen, weil die Kunden mit unserer Qualität, der Termintreue und unseren Preisen zu­frieden sind.“

Spritzgießen
Nicht ganz typisch für einen Werk­zeug- und Formenbauer ist die Spritzgussabteilung. Bei der Über­nahme gehörten zwei Spritzguss­maschinen zum Unternehmen. Sie wurden genutzt, um gefertigte Spritz­gusswerkzeuge vor der Ausliefe­rung zu testen und ihnen dann den letzten Schliff zu geben. Das Ziel, perfekte, voll ausgetestete Werk­zeuge auszuliefern, die sofort in die Produktion gehen können, zeugt von Qualität. Noch heute verlassen nur auf diese Weise erprobte Werk­zeuge die Fertigung der WeForm.
Allerdings haben die neuen ­Eigentümer die Auslastung der Spritzgussmaschinen deutlich ge­steigert. Bei der Übernahme war klar, dass sich etwas ändern muss. Abstriche an der Qualität kamen je­doch nicht infrage. Also mussten neue Aufgaben für die Spritzguss­maschinen gefunden werden. Was lag da näher, als mit den beiden nicht ausgelasteten Maschinen als neues Geschäftsfeld eine Lohn­spritzgießerei dem Werkzeug- und Formenbau anzugliedern? Ein Er­folgsmodell, denn heute ist die Ab­teilung auf sieben moderne Ma­schinen gewachsen und trägt ihren Teil zum positiven Ergebnis bei.

Innovative Prozesse und neue Geschäftsfelder

Bei Mittelständlern wie der WeForm liegt ein großes, innovatives Poten­zial in der Prozessoptimierung sowie der Neuentwicklung und der Erwei­terung von Geschäftsfeldern. „Seit der Gründung der WeForm“, erklärt Jürgen Freundorfer, „haben wir kon­tinuierlich in das Unternehmen, in Maschinen und Anlagen investiert, bis heute rund 1,5 Millionen Euro. Wir beobachten ständig den Maschinen- und Anlagenmarkt, um zu sehen, wie wir rationeller und qualitativ besser fertigen können. Ein zweiter wichti­ger Punkt, um die WeForm weiter erfolgreich zu machen, ist die Suche nach neuen Ideen.“
Jetzt steht das Unternehmen vor der größten Investition in seiner Ge­schichte: 750.000 Euro wird die WeForm im Jahr 2014 für Maschinen und Anlagen ausgeben, um vor allen Dingen eine neue Produktionslinie für Zinkdruckguss aufzubauen. Die Idee kam vom Kunden: „Wir sind gefragt worden, ob wir so etwas nicht auch mit unserer Qualität und Zuver­lässigkeit machen können“, berich­tet Freundorfer.
Eine Investition von diesem Umfang erfordert auch bauliche Veränderun­gen. Rund 700 Quadratmeter der vermieteten Lager- und Produktions­fläche werden im Sommer umgebaut und von der WeForm dann für die eigene Produktion genutzt.

WeForm und Mitsubishi Electric

Das Drahterodieren gehört seit der Unternehmensgründung zum festen Leistungskatalog der WeForm und entwickelt sich weiter positiv. We­gen Kapazitätsengpässen und Leis­tungs­defiziten der alten Maschi­ne musste WeForm in den Jahren 2006 und 2007 für 50.000 bis 60.000 Euro Erodierleistung von benachbarten Werkzeugmachern zukaufen. Ein Um­stand, der den Unternehmern nicht gefiel. Da WeForm über ein umfassendes Erodier-Know-how und entsprechend qualifiziertes Personal verfügte, sprach vieles für die Inves­tition in eine neue Maschine. „Das Konzept der FA-S Advance-Baureihe von Mitsubishi Electric hat uns da­mals überzeugt“, erläutert Jürgen Freundorfer. „Die Einarbeitungszeit war kurz, innerhalb weniger Wochen lief die Mitsubishi Electric FA20-S Advance perfekt und wir konnten die ge­wünsch­ten Ergebnisse lie­fern.“
2013 stand im Unternehmen erneut der Kauf einer Drahterodierma­schine an. Vor der Entscheidung wurden zahlreiche Testläufe mit den infrage kommenden Maschinen ver­schiedener namhafter Hersteller ge­fahren. „In ihren Leistungen lagen die getesteten Maschinen dicht bei­einander“, erklärt Freundorfer, „wir haben dann wieder einer Mitsubishi Electric den Vorzug gegeben, weil wir mit der FA20 sehr gute Erfahrung gesammelt haben und die Maschine von ­Mitsubishi Electric das überzeugend­ste Preis-Leistungs-Verhältnis bot.“ Entschieden hat sich WeForm für eine Mitsubishi Electric MV2400R. Diese Drahterodier­maschine ist zwar eine vollkommene Neuent­wicklung, aber die Bedienung der Steuerung und die Programmierung gleichen der der FA20. Damit ist die Einarbeitung sehr einfach und ent­sprechend kurz. ­„Mitsubishi Electric hat die Maschine aufgestellt und wir konnten sofort pro­duzieren“, so der Geschäftsführer.
„Was ich besonders an unseren Mitsubishi Electric-Maschinen schätze, ist ihre Zuverläs­sigkeit“, stellt Freundorfer zufrieden fest. „Jede Woche werden sie von unseren Mitarbeitern ge­wartet – und das war’s. Seit 2008 hat noch kein Mitsubishi Electric-Tech­niker unser Haus betre­ten, um eine Störung zu beheben!“

Automatisch einfädeln

Am Ende unseres Gesprächs weist Jürgen Freun­­dorfer noch auf einen für ihn wichtigen Punkt hin. Es ist die neue Einfädeltechnik der MV2400R von Mitsubishi Electric. Für den We­Form-Geschäftsführer ist sie heute einzigartig. „Ein so exakt und zuverlässig arbeitendes System kenne ich von anderen Herstellern bisher nicht“, erklärt er. „Ein großer Vorteil, den man bei komple­xen Aufträgen, die wir gerne mal ins Wochenende laufen lassen, zu schätzen weiß: nämlich wenn am Montag das komplette Werkstück mit allen Startlöchern zu­ver­lässig abgearbeitet worden ist.“

„Mit unserem Qualitätsanspruch haben wir bisher alle Kunden überzeugt“,
erklärt Jürgen Freundorfer.

"Unsere Geschäftsbeziehungen bauen wir auf dem Empfehlungsprinzip auf. Wir werden weiter­empfohlen, weil die Kunden mit unserer Qualität, der Termintreue und unseren Preisen zufrieden sind."

Jürgen Freundorfer und Roland Wilhelm

PDF-Download

Qualität setzt sich durch.

02.08.2013 - Presseinfo
Sponsoring Sommer 2013

Quelle: "Viechtacher Bayerwald Boten vom 02.08.2013
 "Donau-Isar-Bayerwald-Presse-GmbH"
 "www.pnp.de"

15.09.2012 - Presseinfo
HSC-Fräsmaschine optimiert
die Herstellung von Graphitelektroden

Die Firma WeForm in Viechtach, ein renommierter Formen- und Werkzeugbau, der ebenfalls in der Produktion von Präzisionsserienteilen seine Kunden bedient, setzt jetzt in der Elektrodenfertigung auf die E-Jet550 von TVB. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und hat sich auf den Bau von Spritzgießwerkzeugen für die Kunststofftechnik spezialisiert. Heute zählen namhafte Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen zu den Stammkunden. Durch Präzision und stets hoher Qualität konnte man überzeugen. Des Weiteren werden Präzisions- und Maschinenbauteile, sowie Vorrichtungen und Maschinen nach Kundenanforderung gefertigt. Die HSC-Fräsmaschine TVB E-Jet 550 erweitert die Kapazität im Bereich Graphitelektroden fräsen. Jetzt ist man in der Lage, innerhalb kürzester Zeit Graphitelektroden für die Senkerosion herzustellen. „Auch als Dienstleister für die Graphitelektrodenfertigung nach Kundendaten und Anforderungen können wir jetzt agieren“, so Jürgen Freundorfer, Geschäftsführer der WeForm GmbH.

Das Konzept der E-Jet550 konnte letztendlich überzeugen. Solide Portalbauweise aus Polymerbeton, was bei der HSC Bearbeitung kaum Schwingungen und Vibrationen zulässt. Ein Spindelkonzept von IMT, einem deutschen Spindelhersteller mit einer tauschbaren Welleneinheit, was dem Anwender die Sicherheit eines zeit- und kostensparenden Service garantiert. Letztendlich bleibt als Kriterium Maschinensteuerung und Antriebe. Die E-Jet550 kann sowohl mit einer HSC Steuerung von der Firma Andron, wie auch von der Firma Heidenhain ausge-stattet werden. Diese Flexibilität ist einzigartig am Markt. Die TVB-E-Jet 550 soll für den Anwender eine qualitativ hochwertige HSC-Fräsmaschine „Made in Germany“ sein, die ein hohes Maß an Sicherheit gibt. Präzision und Qualität spielen gerade bei der Fertigung von Graphitelektroden eine große Rolle. Fehler und Ungenauigkeiten potenzieren sich beim späteren Erodieren. Ungenauigkeiten in der Form sind die Folge, diese müssen dann durch aufwendige Nacharbeiten beseitigt werden.

Auf diese Probleme versucht Helmut Rauchenberger, Geschäftsführer der Firma TVB immer wieder hinzuweisen: „Die Genauigkeit bei der Graphitelektrodenfertigung wird oftmals nicht so ernst genommen. In der Metallbearbeitung ausgediente CNC-Fräsmaschinen werden zu „Graphitfräsmaschinen“ umfunktioniert. Dies ist aber, laut Helmut Rauchenberger, der falsche Weg. Die Führungen, Antriebe usw. verschmutzen durch den Graphitstaub bei Fertigung von Graphitelektroden so stark, dass das Ergebnis von der Genauigkeit nicht zufriedenstellend ist. Zudem machen das die Maschinen nur für einen bedingten Zeitraum mit. Der richtige Weg sollte eine Investition in die HSC-Technologie sein, nicht benötigte Optionen sollten in der Anfangsinvestition weggelassen werden, mit der Möglichkeit, diese zu einem späteren Zeitpunkt nachzurüsten. So kann man auch kleineren Unternehmen den Ein-stieg in die HSC-Technologie ermöglichen, größeren Unternehmen können zu einem beinahe konkurrenzlosen Stundensatz fertigen. Die modulare Bauweise ermöglicht einen soliden qualitativ hochwertigen Einstieg in die HSC-Technologie. Aber nicht nur Graphit, sondern auch gehärtete Stähle bis HRC 64, Kupfer und Sondermaterialien sind für das HSC-Frässystem von TVB kein Problem. Bei wachsenden Anforderungen können Module wie Automatisierung, 4.-5. Achse, Werkzeugvermessung mittels Laser oder 3D-Messtaster problemlos nachgerüstet werden. Nicht zuletzt durch die Zuverlässigkeit auch bei Mehrschichtbetrieb vertrauen die Kunden auf das Frässystem von TVB.

Artikel als PDF-Download

TVB E-Jet 550
Erweiterung der Graphitelektrodenfräsen

Die HSC-Fräsmaschinen TVB E-Jet 550 erweitert unsere Kapazität im Bereich Graphitelektrodenfräsen. Wir sind jetzt in der Lage innerhalb kürzester Zeit Graphitelektroden für die Senkersosion  herzustellen. Auch als Dienstleister für die Graphitelektrodenfertigung nach Kundendaten und Anforderungen können wir jetzt argieren.